Inklusion muss gelebt werden

Die Bundestagsabgeordnete Michelle traf am Dienstag, den 12. Juli 2016 den neuen Geschäftsführer der Werkstätten für Behinderte Herne/Castrop-Rauxel, Rochus Wellenbrock, in den Räumen der WfB an der Langforthstraße. Zentrale Themen waren natürlich das neue Bundesteilhabegesetz, vor allem aber die Zukunft der Herner Werkstätten. Das Bundesteilhabegesetz schafft viele Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen, bedarf aber in einzelnen Punkten noch der Nachbesserung. Zurzeit wird diese große Gesetzesnovelle zwischen allen beteiligten Verbänden, Organisationen und den Ministerien diskutiert, nach der Sommerpause finden die parlamentarischen Beratungen über das Bundesteilhabegesetz statt. „Das Bundesteilhabegesetz ist eines der wichtigsten Projekte in dieser Legislaturperiode. Wir wollen Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen erreichen“, so Michelle Müntefering. „Am jetzigen Entwurf wird es sicher noch einige Änderungen geben.“
Rochus Wellenbrock schilderte dann die Situation der Werkstätten in Herne und Castrop-Rauxel. Einig waren sich Herr Wellenbrock und Frau Müntefering, das Inklusion gelebt werden muss: „Die Arbeit der behinderten Menschen darf nicht nur in den Gebäuden der Werkstätten stattfinden, die Arbeitsplätze müssen raus in die Öffentlichkeit, in die Stadt, in Unternehmen in Herne“, so Rochus Wellenbrock. Darüber hinaus will die WfB noch mehr in die Öffentlichkeit gehen, werben für ihre Arbeit und vor allem für ihren vielen hervorragenden Eigenprodukte. Auch die Sonnenliegen (Bild) sind „made in Herne“.