Sicheres Wohnen Der Bund fördert den Schutz vor Einbrüchen

Immer wieder kommt es auch in unserer Stadt zu Wohnungseinbrüchen. Hier sind Kommunalpolitik, Stadtverwaltung und Polizei im regen Austausch, um gezielte Maßnahmen gegen kriminelle Banden zu entwickeln. Auch der Bund hilft dabei, unsere Städte, Wohnungen und Häuser sicher zu machen. Dazu hat der Bundestag ganz aktuell deutliche Schwerpunkte bei der Inneren Sicherheit gesetzt und weitere Mittel für den Einbruchschutz freigegeben. Denn: Statistiken zeigen, dass sich Präventionsmaßnahmen lohnen – und sich so bis zu 40 Prozent der Einbrüche verhindern lassen.

„Das Thema Wohnungseinbrüche dürfen wir nicht unterschätzen: Betroffene berichten oft, dass neben dem Verlust von persönlichen Gegenständen der eigentliche Schaden vor allem das Angstgefühl ist, wenn der Kernbereich des Privaten verletzt wird“, weiß die Herner Bundestagsabgeordnete Michelle Müntefering, die als Stadtverordnete auch mehrere Jahre dem „Kriminal-präventiven Rat“ des Polizeipräsidiums Herne-Bochum angehörte. „Der Staat muss auf allen erdenklichen Ebenen mit dafür sorgen, dass Bürgerin-nen und Bürger sicher und ohne Angst leben können“, so Müntefering wei-ter.

Neben 4300 neuen Bundespolizisten und weiteren Einstellungen bei der Polizei NRW können durch Bundesmittel auch Bürgerinnen und Bürger noch besser für ihren eigenen Schutz sorgen: So fördert der Bund den Einbau sicherer Türen, Fenster, Beleuchtung oder Alarmanlagen. Ab 2017 stehen die neuen Mittel zur Verfügung. Sie können bei der Kreditanstalt für Wie-deraufbau (KfW) beantragt werden. Nähere Einzelheiten zu Förderanträgen sind auf der Internetseite unter www.kfw.de/einbruchschutz nachzulesen.