Bund fördert Umbau von altersgerechten Wohnungen

Angesichts einer Gesellschaft, in der die Menschen immer älter werden, unterstützt der Bund die Gestaltung des sogenannten Demografischen Wandels auch vor Ort. Neben deutlich erhöhten Finanzhilfen zum Ausbau der
Infrastruktur wird nun auch die Förderung beim Umbau von altersgerechten Privatwohnungen deutlich erhöht.

„Viele Menschen wünschen sich, auch im Alter noch in der eigenen Wohnung leben dazu können. Dazu muss dann mancher Umbau her, der schnell teuer werden kann“, so die Herner Bundestagsabgeordnete Michelle Müntefering.

Um Rampen, ebenerdige Duschen, verbreiterte Türen oder andere Umbaumaßnahmen zu ermöglichen, gibt es das Programm „Altersgerecht Umbauen“ des Bundes. Hauseigentümer, Vermieter und Mieter erhalten auf Antrag bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Zuschüsse, um ihr Heim barrierefrei umzubauen. Offenbar erfolgreich. „Bereits Mitte 2016 ging dem Bundesprogramm das Geld aus. Das zeigt, wie dringend die Förderungen gebraucht werden. Als SPD-Fraktion war es uns aber wichtig, dass die Förderung weitergehen kann und ausgebaut wird“, so Michelle Müntefering.

75 Millionen Euro sollen nun für das Programm zur Verfügung stehen. Einzelheiten sind im Internet unter www.kfw.de/455 nachzulesen. Weitere Informationen gibt es auch unter der kostenlosen Hotline 0800/539 9002 (Mo.-fr. 8 bis 18 Uhr).

Einen weiteren Zuschuss gibt es über die Pflegekasse: Bei Vorliegen einer Pflegestufe kann man einen Zuschuss in Höhe von 4000 Euro für den Umbau des eigenen Badezimmers in ein barrierefreies Bad beantragen, bei Wohngemeinschaften sogar bis zu 16 000 Euro. Auch eine Möglichkeit: Der altersgerechte Umbau kann kombiniert werden mit Maßnahmen zur Kriminalprävention durch Einbruchschutz.