Gemeinsam für die Zukunft des Ruhrgebiets NRW-Abend der Ruhrkohle-AG

Der Einladung der Ruhrkohle AG zum Thema „Was uns zusammenhält: gemeinsame Verantwortung und Zukunft in NRW“ folgten zahlreiche Bundestagsabgeordnete, vor allem aus dem Ruhrgebiet. Auch die Herner Bundestagsabgeordnete Michelle Müntefering nutzte die Gelegenheit, sich über den Verlauf des Kohleausstiegs und dessen Auswirkungen auf die Zukunft die Zukunft des Ruhrgebiets zu informieren. Der Rückzug des Bergbaus vollzieht sich planmäßig und verlässlich, drei Viertel des Weges von der Kohlepolitischen Verständigung 2007 bis zur Beendigung des aktiven Steinkohlenbergbaus sind erfolgreich absolviert, berichteten die RAG-Vertreter. Die RAG AG sieht sich aber nicht nur in der Verantwortung für den Rückbau und die Ewigkeitskosten des Bergbaus, das wichtigste Anliegen der RAG-Stiftung ist die Gestaltung der Zukunft des Ruhrgebiets.

Neben der Flächenentwicklung der bisher vom Bergbau genutzten Flächen gehören dazu unter anderem auch die innovative Nutzung von Grubengas und Grubenwasser zur Energiegewinnung. Die Ruhrkohle AG arbeitet dabei mit Firmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammen, um neue Ideen zu entwickeln und umzusetzen.

„Der Kohleausstieg ist kein Stilllegungsprojekt, sondern unmittelbar mit der Umgestaltung des Ruhrgebiets verbunden. Die RAG ist ein wichtiger Partner des Ruhrgebiets – heute und morgen“, so Michelle Müntefering.

v.l.n.re: Bernd Tönjes, Vorsitzender des Vorstandes der RAG Aktiengesellschaft, Michelle Müntefering, MdB, Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen, Michael Weberink, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes Steinkohle e.V.