Die Bundestagsabgeordnete Michelle Müntefering lud zur Kaffeetafel im Literaturhaus Herne ein. Bürgerinnen und Bürger aus dem Wahlkreis diskutierten mit Harvard-Professor aus den USA.

Ins Literaturhaus Herne Ruhr lud die Bundestagsabgeordnete und Saatsministerin für Inernationale Kulturpolitik Michelle Müntefering zu einem neuen Gesprächsformat ein. „Demoktratische Kaffetafel“, so der Titel der Veranstaltung am Samstag, 25. Januar 2020, mit folgender Idee: Bürgerinnen und Bürger aus Herne und Bochum diskutieren einen Mittag lang mit ihrer Bundestagsabgeordneten über Fragen von Politik und Gesellschaft.

Den Auftakt machte Prof. Daniel Ziblatt aus Boston, USA. Mit seinem Buch „Wie Demokratien Sterben“ hat der Harvard-University Professor viel Aufmerksamkeit erregt.

Michelle Müntefering betonte: „Wir sprechen zu selten darüber, was uns – und unsere demokratischen Gesellschaften – eigentlich zusammenhält und was die Gefahren sind, die spalten.“

„Demokratie darf man nicht als selbstverständlich betrachten", so Ziblatt zu Beginn der spannenden Diskussionsrunde. Diese zeigte sich so facettenreich wie die Gäste selbst.

 Alle Eingeladenen einte, dass sie in der Nachbarschaft leben und sich aktiv in die Gesellschaft einbringen: ob im sportlichen Bereich, in der Kultur, politisch engagiert oder als Ehrenamtler. Müntefering sagte: „Dank ihrer alltäglichen Erlebnisse konnten sie mit ihren Erzählungen Prof. Ziblatt ein durchaus breit gefächertes Bild aus unserer Region vermitteln.“

An der Diskussion nahmen teil: Jutta Biele, Andrea Darwiche, Radwan AL Nabelsi, Tim Eibold, Armin Kurpanik, Ingeborg Müller Schuitz, Walter Müller-Schuitz, Julia Steinbach, Chris Wawrzyniak.