Zur Europawoche empfängt Staatsministerin Michelle Müntefering Schülerinnen und Schüler im Ratssaal

Anlässlich des Europatages diskutierten am Freitag auf Einladung der UNESCO und Michelle Müntefering, in ihrer Funktion als Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Schülerinnen und Schüler über Jugendaustausch und seine Bedeutung für den Zusammenhalt Europas.

Dazu waren drei Teilnehmer des UNESCO-Jugendaustauschprogramms "kulturweit" sowie die Programmleiterin Anna Veigel nach Herne gereist. Sie berichteten im Rathaus Herne von ihren Erlebnissen im Ausland und über die Möglichkeiten für junge Menschen, an einem Auslandsaufenthalt teilzunehmen.

In der Europawoche diskutieren Politikerinnen und Politiker bundesweit in Schulen und mit Schülern. Zusammen mit „kulturweit“, das auch einen Schwerpunkt auf Osteuropa setzt, ging es neben interessanten Erlebnisberichten um die Frage, wie Kulturen miteinander leben können, wie die Schüler Europa erleben und welche Rolle Deutschland für die europäische Integration einnehmen soll.

So zeigten sich die Schüler interessiert an den Plänen der EU-Kommission, 700 Mio Euro für ein „Interrail-Ticket“ bereitzustellen, betonten aber auch, das Austausch und Kennenlernen nicht durch Tourismus allein geschehen kann. Vielmehr brauche es echte Begegnung mit Land und Leuten - etwa über entsprechend geförderte Programme.

Michelle Müntefering, Bundestagsabgeordnete und Staatsministerin erklärte hierzu: „Gerade die junge Generation zeigt großes Interesse und Begeisterung für eine Gesellschaft, die sich nicht abschottet, sondern Probleme gemeinsam zu lösen sucht. Dieses Potential braucht es gerade in einer Zeit, in der die Europäische Gemeinschaft wieder von Populismus und Nationalismus bedroht ist. Ich unterstütze die Unesco bei ihren Bemühungen um Austausch und Verständigung.“

Wer an einem Kulturjahr in der Ferne interessiert ist, kann sich zum UNESCO-Projekt informieren unter www.kulturweit.de